Berichte mit Fotos von 2016 und 2015

Ein Tag beim  Hubschraubergeschwader 64   Laupheim am 5.7.2016

Vorwort: Diese Veranstaltung wurde von langer Hand geplant und von der Idee bis zu ihrer Realisierung organisiert vom Gründungsmitglied unseres Arbeitskreises

Spurwechsel - Junge Senioren in Ochsenhausen

Karl - Heinz Buri!

Wir bedauern außerordentlich, dass ihm kurz vor der Durchführung seines Projektes seine Gesundheit einen Streich spielte und er so nicht in der Lage war, die Früchte seiner Arbeit selbst einzusammeln.

Schade, lieber Karl-Heinz, aber Danke für eine "klasse" Idee und eine perfekte Vorbereitung! Wir wünschen dir von hier aus und von Herzen, gute Besserung und baldige Genesung.

Gleichzeitig danken wir Max Herold dafür, dass er kurzfristig für Karl-Heinz Buri  eingesprungen ist.  

" So eine Einladung bekommt man nicht alle Tage!" dachten sich 27 Frauen und Männer aus bzw. um Ochsenhausen und machten sich am 5. Juli 2016 vom Sportheim Ochsenhausen aus in Fahrgemeinschaften auf den Weg nach Laupheim in die Kurt-Georg Kiesinger-Kaserne, dem Standort des Hubschraubergeschwaders 64 unserer Luftwaffe.

     Bei unserer Ankunft erfolgte mit militärischer Präzision die Einweisung auf unsere Parkplätze, und exakt um 10:00 Uhr wurden wir von Oberstabsfeldwebel Frank Hochrein (Pressestelle des Hubschraubergeschwaders 64 in Laupheim), der an diesem Tag unsere Führung und Betreuung übernommen hatte, freundlich begrüßt, bevor uns ein bereitstehender Bus in die Kaserne beförderte. Jetzt waren mir also bei Militär!"

     Unter uns waren  einige Herren, die einst in Laupheim - damals noch bei den Heeresfliegern - ihren Wehrdienst abgeleistet hatten. Für sie gipfelte dieses Wiedersehen wohl in der Feststellung, dass auch beim "Barras" nach etwa 50 Jahren - wie halt überall - eine völlig andere Welt angebrochen ist.     

     Im "Hörsaal" angekommen, machte Oberstabsfeldwebel Hochrein uns zunächst mit der Gesamtgröße der Anlage, mit ihrer historischen Entwicklung von 1934 bis heute sowie mit dem eingestzten Gerät - also in unserem Fall mit den Hubschrauber-Typen und deren Einsatzmöglichkeiten sowie deren Anforderungen an ihre Besatzung bekannt.

     Wir haben gelernt, wer im Hubschrauber wo sitzt und bekamen einen Überblick über die verschiedenen Flughöhen entsprechend der unterschiedlichen Einsatzgebiete, die neben ihrer militärischen Verwendung weltweit auch im zivilen Bereich - beispielsweise bei Naturkatastrophen - zu finden sind. Schießlich wissen wir jetzt auch, was Staublandungen sind und warum in welchen Situationen die Piloten diese einsetzen müssen.

     Derart gefüttert mit Theorie und Historie wurden wir alsbald wieder von unserem Bus in Empfang genommen und nun  tatsächlich auf die richtigen Hubschrauber losgelassen. Man sieht diese "Dinger" in unserer Gegend ja recht häufig am oberschwäbischen Himmel, doch wenn man dann direkt vor einer Sikorsky CH 53 im Hangar steht, kommt man sich schon etwas klein und verloren vor. Analog steigt dann aber unwillkürlich der Respekt vor den Männern (zur Zeit gibt es zumindest im Hubschraubergeschwader 64 mangels entsprechender Bewerbungen noch keine weiblichen Piloten für diesen Typ), die diese Kolosse der Luft in den Himmel heben möchten.

Wir durften sogar ins Innere der zur Wartung im Hangar stehenden Maschine klettern und bei der Einen oder dem Anderen unter uns keimte wohl die Ansicht, dass sich dieses Gerät nicht unbedingt als Transportmittel für eine längere Urlaubsreise eignen würde, aber dafür sind diese Flugzeuge ja auch nicht gebaut.

     Der Sikorsky CH 53 existiert nun schon seit etwa 40 Jahren - unser Exemplar ist ist seit etwa 35 Jahren im Einsatz und dank intensiver Wartung werden diese Flieger auch noch einige Zeit im Einsatz bleiben, aber sukzessive durch einen Nachfolgertyp des gleichen Herstellers ersetzt werden. Ein solches Exemplar konnten wir im Hangar ebenfalls in Augenschein nehmen. Äußerlich ist bei ihm kein großer Unterschied erkennbar, aber im  Cockpit ist die fortgeschittene Digitalisierung und damit eine bevorstehende, radikale Umgewöhnung schon sehr augenfällig.

     Schade, dass nun schon wieder unser Bus da stand, dieses Mal, um uns zum "Essen fassen" abzuholen! In einem blitzsauberen, lichtdurchfluteten Speisesaal erwartete uns eine in dieser Vielfalt nicht unbedingt erwartete, aber sehr begrüßenswerte Auswahl an Speisen und Getränken, sodaß wir uns nicht lange bitten ließen und gerne zugriffen!  

Frisch gestärkt sahen wir nun dem Nachmittag entgegen, der uns die Welt der militärischen Flugsicherung näher bringen sollte. Dass "Flug" etwas mit "Oben" zu tun hat, wurde uns recht schnell bewusst, denn unser Weg führte uns erst einmal 100 Treppenstufen hinauf in den Tower. Gut, dass man beim "Spurwechsel" viel wandert; an der notwendigen Kondition hat's uns also nicht gefehlt!

     Vor Ort erhielten wir nun recht interessante Einblicke in die Aufgaben der Fluglotsen und  Fachsoldaten. Als erstes lernten wir, dass die Piste des Flugplatzes in Laupheim 2700 m lang ist und somit für Kampfflugzeuge nicht geeignet ist und dass bei der militärischen Flugsicherung grundsätzlich immer zwei Lotsen im Tower anweswend sein müssen! Deren Aufgaben sind verleichbar mit der ihrer Kollegen bei der zivilen Fliegerei, wobei das Flugaufkommen beim Militär allerdings in aller Regel geringer ist.

     Ergänzend zur Abwicklung des eigentlichen Flugbetriebes obliegen dem Personal im Tower vielfältige Aufgaben betreffend das allgemeine Umfeld der Fliegerei, als da zum Beisiel wären:

* Die Erstellung von Flugplänen

  (bei der Bundeswehr für jedes Luftfahrzeug Pflicht)

* Die Flugberatung anhand einer speziellen Flugberatungskarte

  (Ist-Zeit-Karte)

* Spezielle Informationen bei Nachtflügen

* Flugwetterberatung (Gebiets- und Streckenberatung)

* Flugraumkontrolle mittels Radar

Was uns auf den ersten Blick als ein "recht beschaulicher Job" (Anmerkung einer Teilnehmerin) erschien, entpuppte sich im Lauf der Vertiefung unseres Informationsstandes dann schon als eine höchst verantwortungsvolle und daher hohe Präzision fordernde Aufgabe.

     Damit waren dann allerdings bereits wieder über zwei Stunden vergangen und wir waren leider schon am Ende unserer Informationstour durch des Hubschraubergeschwader 64 angelangt.

     Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei Oberstabsfeldwebel Frank Hochrein (Pressestelle des Hubschraubergeschwaders 64, Laupheim) sowie auch bei Oberleutnant Josefine Bienert, Hauptfeldwebel Pascal Schneiderhan und allen weiteren, hier nicht namentlich genannten Soldaten, die uns temporär  betreut haben, für Ihre Bereitschaft, uns in verständlicher und ansprechender Art ihre Berufswelt so nahe wie möglich zu bringen. Sie haben uns die Aufgaben vermittelt, die Ihren beruflichen Alltag prägen durch Ihren täglichen Dienst für unseren Schutz und zu unserer Sicherheit! Sie sind auf jede unserer Zwischenfragen eingegangen und haben diese detailliert und verständlich behandelt.

Danke! Es war interessant und schön beim Hubschraubergeschwader 64 in Laupheim!

Redaktioneller Tip für allle, die ihre Eindrücke zu diesem Thema vertiefen möchten: Rufen Sie bei Wikipedia die Stichworte Hubschraubergeschwader 64, Sikorsky S 65, Offizier in der Militärischen Flugsicherung und andere, verfügbare Seiten auf!

Bericht und Gruppenfoto: Manfred Pirner.

Einzelner Hubschrauber Sikorsky S 65: Mit freundlicher Genehmigung von Wolfgang Bredow, Berlin

2 Sikorsky S 65 Hubschrauber im Flug:

Danke dem Hubschraubergeschwader 64 in Laupheim für die Erlaubnis zur Veröffentlichung im Rahmen dieses Berichtes.             

 

 

Unsere Radler auf Tour am 18.5.2016 nach Legau

Radfahren ist eines der beliebtesten Hobbys - nicht nur, aber auch beim "Spurwechsel". Dass wir bisher kaum etwas darüber in unserer Homepage veröffentlicht haben, liegt wohl daran, dass der Genuss einer schönen Radeltour offensichtlich höher bewertet wird  als das Schreiben von Nachlesen. Immerhin sei aber betont, dass Radeln - angepasst an die jeweilge Kondition der Teilnehmer und die Beschaffenheit der Räder - bei uns einen  hohen Stellenwert hat.

Die Redaktion freut sich deshalb um so mehr, heute einmal einige Eindrücke von verschiedenen Radtouren einfangen und weitergeben zu können. Wir beginnen mit Motiven aus einer ca. 60 km langen Radtour vom 18. Mai nach Legau - natürlich nicht ohne zünftige Einkehr im Gasthaus Löwen und fügen Erinnerungen an weitere, heuer erlebten Ausfahrten an.

Text und Fotos: M. Pirner

 

Spurwechsler erkunden Füssen!

Am Dienstag, 26.04.2016 besuchte trotz widriger Wetterprognosen eine stattliche Zahl von Interessierten der Senioren-Gruppe "Spurwechsel" aus Ochsenhausen die geschichtlich bedeutende Stadt Füssen. Bei einem fachkundig geleiteten Rundgang informierte uns Herr Hense über Wissenswertes zu Füssens Geschichte und Geschichten. Bei gutem Wetter trafen wir uns im Zentrum und wanderten im Altstadtkern - vorbei an tollen Fassaden und altertümlichen, vom Krieg verschonten Gebäuden -  zum Franziskanerkloster und der Kirche St.Stephan.

Nach einer Stippvisite am Lech, vorbei an schönen Votivbrunnen, Gasthaus- schildern und - Fassaden erreichten die erstaunten Besucher das geistige Juwel in Füssen, die Stadtpfarrkirche St. Mang. Die ehemalige Klosterkirche ist heute Pfarrkirche der Stadtpfarrei St. Mang.

Auf den Heiligen Magnus, einen irischen Missionar aus dem Kloster St. Gallen, der im 8. Jahrhundert im Alllgäu wirkte, gehen das Kloster und die ehemalige Basilika St. Mang zurück. Der Turm stammt aus dem Jahr 1200.

Im Dreißigjährigen Krieg verwüstet und geplündert, wurde St.Mang anfangs des 18. Jahrhunderts von Johann Jakob Herkommer im Stil des italienischen Barock neu aufgebaut.

In einem Altstadtlokal wurde dann der gesellige Teil mit einem Mittagessen begonnen. Zum Abschluß des interessanten Tages besuchten die Teilnehmer noch den Wallfahrtsort Maria Rain. In der dortigen, sehenswerten Wallfahrts- kirche bat die Gruppe mit einem Matienlied um gute Rückkehr.

Zum Abschluß der gemeinsamen Tagesfahrt genossen die meisten den guten Kuchen aif der Schnakenhöhe - einer Alm-Gaststätte in Maria-Rain!

Idee, Organisation, Durchführung, Bericht und Fotos zu dieser Veranstaltung verdanken wir Martha und Fritz Weiß!

 

.....über den Wolken -----

....durfte die über 40-köpfige Spurwechsler - Gruppe aus Ochsenhausen

bei ihrem Besuch am 13. April 2016 beim Allgäu - Airport in Memmingen zwar nicht schweben, aber sie bekam einen außerordentlich detaillierten Eindruck darüber, wieviele unterschiedlichen Faktoren auf welchen Weise zusammenwirken müssen und warum all das getan werden muss, bevor es sich ein Passagier in einem Flugzeug bequem machen kann und sein Flieger sich in die Lüfte heben darf.

Als Führer bekamen wir einen ehemaligen Jetpiloten, der jahrelang als Kampfpilot bei der Bundeswehr auf dem ehemaligen NATO - Fliegerhorst Memmingen stationiert war und mit dem legendären Starfighter F 104 ebenso vertraut war wie mit dem Tornado, den er bis zum Ende seiner Dienstzeit flog. Und weil er mit  dem gesamten "Laden" und dessen Funktionsmechanismen in allen Details vertraut war, haben ihn die neuen Eigner des zivilen Allgäu - Airports dann auch gefragt, ob er denn sein Wissen  im Rahmen von Führungen zu Verfügung stellen würde. Von seinem "Ja" haben auch wir dankenswerter Weise profitiert!

Über die Historie des Flughafens von der Zeit vor dem 2. Weltkrieg bis hin zu dessen Wandlung zu einen Zivilflughafen zog uns der spannende Vortrag in seinen Bann.

Wir wollen Ihnen den Inhalt dieses Referates nicht vorenthalten! Klicken Sie den nachstehenden Link  www.wikipedia.de  an und geben Sie dort im Suchfenster ein: Flughafen Memmingen, und Sie erhalten alles, was Wikipedia über diesen Airport gesammelt hat.

Der nachfolgende Rundgang führte uns zunächst im Terminal durch sämtliche Sicherheitseinrichtungen, die wir - wie alle anderen Passagiere auch - überwinden mussten. Anders wären wir nie zu unserer nächsten Station - der Flughafenfeuerwehr - gekommen.

Wann sieht man als Normalsterblicher schon einmal aus nächster Nähe ein Löschfahrzeug, das nahezu eine Million € kostet, in 3 Minuten einsatzbereit ist und 10.000 Liter Löschmittel in 3 Minuten über einem brennenden Objekt ausgießen kann? Der Leiter der Flughafenfeuerwehr Memmingen machte diesen Teil der Führung zu einem spannenden Frage- und Antwortspiel und gerne nahm der eine oder andere die Gelegenheit wahr, in das Führerhaus dieser Löschgiganten zu klettern - einfach grandios!

Im Verlauf unseres Rundganges hatten wir dann noch das Glück, sowohl den Landeanflug und Touchdown eines größeren Passagierflugzeuges als auch dessen späteren, erneuten Start aus relativ kurzem Abstand beobachten zu können.

Leider hatte sich schon kurz nach unserer Abfahrt aus Ochsenhausen das Wetter immer mehr verschlechtert und zu diesem Zeitpunkt regnete es dann teilweise schon recht ergibig. So waren wir nicht undankbar, als wir nach Beendigung unserer Visite beim Flughafen nach kurzer Weiterfahrt im Gasthof Lamm in Heimertingenn glücklich im beständig Trockenen "landeten", um bei einer zünftigen Brotzeit und einem guten Trunk einen ebenso Interessanten wie lehrreichen Nachmittag noch einmal Revue passieren lassen zu können.

Wir bedanken uns bei den maßgeblichen Stellen des Allgäu-Airport Memmingen für die freundliche Aufnahme und die fachliche Betreuung.

Unser besonderer Dank geht aber auch an Max Herold, der die Idee zu dieser Veranstaltung hatte und sie hervorragend geplant und durchgeführt hat. 

Zum Abschluß können Sie hier eine eine kleine Bildergalerie anklicken.

An der nicht immer guten Qualität hauptsächlich der Außenaufnahmen zeichnet in erster Linie das am Veranstaltuhngstag recht trübe und regnerische Wetter verantwortlich.

Bericht und Bilder: M.Pirner, Flughafen Memmingen: Wikipedia

 

Faszination einer Großbaustelle erleben: Bahnprojekt Stuttgart - Ulm: 

Baustellenführung Albaufstieg – Neubaustrecke Wendlingen-Ulm

Max Herold war es zu verdanken, dass wir für den 5. März 2015 eine der gegenwärtig begehrtesten gleisbautechnischen Führungen in Europa erleben konnten und so machte sich eine stattliche Gruppe von Spurwechslern auf den Weg nach Aichelberg, wo bereits ein Bus bereit stand, der uns zum Standort des zentralen Baubüros brachte.

Ein Mitarbeiter der Pressestelle der „Bahnprojekt Stuttgart – Ulm e.V“ nahm uns zunächst freundlich in Empfang und sorgte im Ramen eines Diavortrages für unser notwendiges Grundverständnis zu den einzelnen baulichen Maßnahmen und ihrer Planung und Durchführung. Nunmehr ausgestattet mit dem notwendigen „Fachwissen“ begaben wir uns - ausgestattet mit Warnwesten und Schutzhelmen - mit dem Bus mitten hinein in das Baugeschehen auf die Baustraße zwischen Baggern, Kippladern und Abraumhalden auf eine etwa 3-stündige Besichtigungstour der Großbaustelle des Teilabschnittes „Steinbühltunnel“- eines der beiden großen Tunnelbauwerke des Albaufstiegs und wurden von unserem fürsorglichen Baustellenführer in die Welt der Baustellenlogistik und des Tunnelbaues eingeführt. Ein Blick auf das Tunnelportal Hohenstadt und den Zwischenangriff „Pfaffenäcker“ sowie die gigantische Tunnelbohrrmaschine , die sich mit einer Länge von über 100 m bei einer Tagesleistung von fünf Metern durch den Stollen fressen wird, veranschaulichte die Größe dieses Projekes auf eindrucksvolle Weise.

Von der Pressestelle des „Bahnprojektes Stuttgart – Ulm e.V.“ wurde noch eine ergänzende Information zu diesem Projekt herausgegeben, die wir an dieser Stelle gerne übernehmen, weil sie den Projektumfang noch einmal verdeutlicht :

„Die Neubaustrecke Wendlingen – Ulm bringt den Bahnverkehr in Baden-Württemberg spürbar voran. Zusammen mit „Stutgart 21“ schafft die für Tempo 250 ausgelegte Infrastruktur die Basis für attraktive Reisezeiten in ganz Baden – Württemberg, Deutschland und Europa. So wird die Fahrzeit zwischen Stuttgart und Ulm im Fernverkehr von 54 auf 28 Minuten praktisch halbiert – auch im Regionalverkehr sind Reisende künftig nur noch 41 Minuten unterwegs. Zusammen mit Stuttgart 21 wird auch der Filderbereich mit dem Flughafen und der Landesmesse ideal auf der Schiene erschlossen.

Nicht zuletzt wird die Bestandsstrecke im Filstal spürbar entlastet und Kapazität für zusätzlichen Bahmverkehr geschaffen.

Die Hälfte der 60 km langen Strecke führt durch 9 Tunnel, ansonsten folgt sie in enger Bündelung der parallelen A8. Darüber hinaus entstehen rund 40 Eisenbahn- und Straßen-Überführungen, darunter die beiden herausragendenTalbrücken über den Neckar bei

Wendlingen und über das Filstal bei Mühlhausen im Täle.

Das Vorhaben gliedert sich in sieben Planfeststellungsabschnitte (PFA):

PFA 2.1 a/b (Albvorland):An der neuen Neckarquerung schließt sich die Neubaustrecke nahtlos an die 25 km lange Hochgeschwindigkeitsstrecke aus Stuttgart an, die im Rahmen von Stuttgart 21 entsteht. Mit der „Kleinen Wendlinger Kurve“ und der Güterzuganbindung wird die Neubaustrecke.mit der Strecke Plochingen -Tübingen verknüpft. Im Albvorlandtunnel (8,2 km) führt die Strecke südlich an Kirchheim unter Teck vorbei.

PFA 2.1. c (Albvorland):Dicht mit der A8 gebündelt führt die Strecke nördlich an Weilheim an der Teck vorbei. Am Rastplatz „Vor dem Aichelberg“ löst sie sich von der Autobahn und beginnt den Aufstieg zur Schwäbischen Alb.

PFA 2.2 (Albaufstieg):Im Boßlertunnel (8,8 km) und beim Steinbühltunnel (4,8 km) führt die Strecke hoch auf die Schwäbische Alb. Dazwischen entsteht mit der 85 m hohen Filstalbrücke eine der höchsten Eisenbahnbrücken in Deutschland.

PFA 2.3 (Albhochfläche):In dem mit 21 km längsten Abschnitt verläuft die Strecke, dicht gebündelt mit der A8, über die Schwäbische Alb. Neben einer Autobahnunterquerung entstehen unter anderem drei weitere kurze Tunnel.

PFA 2.4 (Albabstieg):Bei Dornstadt löst sich die Strecke wieder von den Autobahn und unterfährt im Albabstiegstunnel (5,9 km) die nördlichen Stadtteile von Ulm.

PFA 2.5a1 (Ulm Hbf): Unter den bestehenden Strecken hindurch wird die Neubaustrecke in die beiden nördlichen Bahnsteigleise 1 und 2 des Ulmer Hauptbahnhofes, der im Zuge des Projelts grundlegend umgebaut wird, eingefädelt.

PFA 2.5a2 (Donaubrücke):Zusammen mit dem Projekt Neu-Ulm 2.1 wurde die Überquerung der Donau in Ulm viergleisig ausgebaut und auch 2007 in Betreb genommen.

Setzen Sie hier durch einen simplen Klick eine kleine Bildergalerie in Betrtieb, welche vielleicht ein wenig die Athmosphare einer solchen Großbaustelle vermitteln kann.

Bericht und Fotos: Manfred Pirner

 

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