Jahresprogramm 2023

 

Vorwort

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde von Spurwechsel,

liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

Sie können nun das Jahresprogramm 2023 - gegliedert nach Monaten und Themen - des Arbeitskreises Spurwechsel online abrufen (siehe linke Seite).

Ebenfalls auch noch die Veranstaltungen vom Dezember 2022.

 

Kennen Sie uns schon oder interessieren Sie sich zum ersten Mal für unsere Angebote? Auf jeden Fall freuen wir uns über Ihre Neugier und laden Sie herzlich zu unseren Veranstaltungen ein.

Unser Arbeitskreis ist seit dem Jahr 2010 aktiv und gestaltet ein abwechslungsreiches Programm für alle interessierten Seniorinnen und Senioren.

 

Gleich zu Beginn des Jahres 2023 möchten wir Sie aufmerksam machen auf das von Spurwechsel gestaltete Friedensgebet am 1. Januar. Nichts sehnlicher als Frieden auf der Welt erhoffen wir uns alle für das Neue Jahr.

 

Wir begleiten Sie beim Älterwerden, wir halten Sie körperlich und geistig in Bewegung, wir sorgen für Lebensfreude und erfahren Gemeinschaft. Gemeinsam sind wir beim Schneeschuhlaufen, Radfahren und Wandern. Wir beschäftigen uns mit Literatur, mit Sprachen und mit den neuen Medien. Wir unternehmen Ausflüge, wir hören interessante Vorträge und wir treffen uns zu Andachten.

Unsere Veranstaltungen sind offen für alle Seniorinnen und Senioren. Sie müssen keine Mitgliedschaft erwerben. Bei jeder Veranstaltung erbitten wir von den Teilnehmern einen Euro, mit dem wir unsere Unkosten begleichen.

Bei Veranstaltungen außerhalb von Ochsenhausen bieten wir Fahrgemeinschaften an. Dabei fallen für die Teilnehmer Fahrtkosten an. Wir möchten in diesem Jahr eine neue Berechnung für die Fahrtkosten ausprobieren, die für alle Beteiligten gerechter ausfällt und nicht mehr abhängig ist von der Anzahl der Insassen in einem Fahrzeug. Außerdem haben wir die Kilometerpauschale leicht erhöht auf nunmehr 30 Cent pro Kilometer. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und freuen uns über Rückmeldungen.

 

Die schlimmsten Einschränkungen durch die Corona-Epidemie scheinen wir hinter uns zu haben. Trotzdem halten wir uns bei allen Veranstaltungen auch weiterhin an die jeweils aktuellen Verordnungen des Landes Baden-Württemberg.

 

Nun wünschen wir Ihnen viel Freude beim Schmökern und wir freuen uns auf gemeinsame Unternehmungen.

 

Ihr Team des Arbeitskreises

„Spurwechsel - Junge Senioren Ochsenhausen“

 

Der Arbeitskreis Spurwechsel wird getragen von der Evangelischen Kirchengemeinde Ochsenhausen und der Katholischen Kirchengemeinde Ochsenhausen-Erlenmoos.

 

(v. l.) Ingrid Buri, Marcelina Reichert, Beate Herold, Max Herold, Eberhard Lehmann, Christine Mebus,

Edgar Schneider, Fritz Weiß, Rolf Berger, Martha Weiß, Uli Mebus, Gerda Anderer, Sieglinde Baumgardt und Gertrud Renke. Nicht auf dem Foto sind Mathilde Mohn und Marianne Wörz.

 

 

Nachfolgend findet Ihr immer ein paar aktuelle Berichte von unseren Veranstaltungen. Ältere Berichte sind auf der Seite "Nachlese" (linke Spalte) archiviert.

 

Bericht vom Schneeschuhschnuppertag am Donnerstag, 26.01.2023

 

Nach einem fast schneelosen Januar starteten wir bei grauem und nebligen Wetter und fanden am Eschacher Weiher reichlich Schnee. 9 Neulinge im Schneeschuhwandern und drei „Betreuer/innen“ (Gertrud, Christine, Uli) erwartete zunächst dichter Nebel. Da wir drei uns dort bestens auskennen - kein Problem. Nachdem alle Schneeschuhe mit Unterstützung und Anleitung festgeschnallt waren, ging es mit vorsichtigen Schritten los. Langsam und umsichtig gewöhnten sich die Neuen bald an das ungewohnte, etwas breitere Gehen mit  Schneeschuhen. Erschwerend war zunächst der leicht verharschte, verblasene Schnee. Das änderte sich bald und griffiger Neuschnee erleichterte das kräfteschonende, leicht gleitende Gehen. Tipps und Anregungen zum Gehen in unterschiedlichem Gelände wurden willig angenommen und sofort umgesetzt. So hatten alle bald Vertrauen in die ungewohnten Schneeschuhe gefasst und bewältigten leichte Steigungen oder Abstiege problemlos. Peter übernahm bald für mich das Vorspuren im tieferen Schnee. Danke! Da wir donnerstags unterwegs waren, konnten wir im Brotzeitstüble einkehren. Wir genossen die wohlige Wärme aus dem Kachelofen, die feinen Suppen und Kuchen und auch die gesellige Runde. Fast mussten wir zum Aufbruch drängen, da der Rückweg noch bevorstand. Letzte Hinweise zum Umgang mit den Schneeschuhen (Steighilfe, Stockeinsatz, Verhalten bei steileren Auf- und Abstiegen) begleiteten den Rückweg. Unterwegs war auch Zeit zum Fotografieren der unglaublichen Winterlandschaft. So kamen alle zufrieden und voller Stolz am Parkplatz an. Ein unvergesslicher Schneeschuhtag! Dank an Christine und Uli für die wertvolle Unterstützumg!

 

Organisation und Leitung: Gertrud Renke   Fotos: Uli Mebus

 

 

 

Winterwanderung im Fürstenwald

 

Zur ersten „Outdoor-Veranstaltung“ im neuen Jahr trafen sich am 18.01.2023 26 Spurwechslerinnen und Spurwechsler am Sportheim, um gemeinsam eine gemütliche Winterwanderung zu unternehmen. Zunächst führte der Weg zum Ziegelweiher und von dort hinunter zur Unteren Rottum. Nun ging es auf befestigtem Weg entlang der Unteren Rottum bis kurz vor Oberstetten, wo ein kurzer Halt mit Wissenswertem zur Geografie der Gegend eingelegt wurde. Anschließend bog die Gruppe in den Fürstenwald ab. Schon von weitem hörten die Teilnehmer ein Alphorn spielen: Hubert Wiest überraschte die Gruppe am Immentaler Weiher mit seinen Alphorn-Klängen! Eine tolle Idee von Hubert! Nach kurzem Zuhören wanderte die Gruppe zurück zum Ziegelweiher und weiter zu „Schäfers Café“, in dem sich die Gruppe bei bester Stimmung Kaffee und Kuchen schmecken ließ.

 

Organisation und Text: Christine und Uli Mebus                   Fotos: Uli Mebus 

 

 

Vortrag am 14.11.2022

Falsches Vererben – die häufigsten Fehler

Der Spurwechsel-Vortrag „Falsches Vererben – die häufigsten Fehler“ war ein Volltreffer. Gut hundert Zuhörer konnte Eberhard Lehmann, der Organisator des Vortragsabends, im Katholischen Gemeindehaus begrüßen. Mit Dr. Johannes Glaser, Fachanwalt für Erbrecht, gelang es einen ausgewiesenen Fachmann und rhetorisch versierten Referenten zu gewinnen. Eberhard Lehmann führte mit einigen Zahlen, Daten und Fakten in das vielschichtige deutsche Erbrecht ein. Nach seinen Ausführungen werden jährlich zwischen 300 und 400 Milliarden Euro vererbt. In nur 25 Prozent der Erbfälle gibt es nach Schätzungen ein gültiges Testament. Dreiviertel vertrauen demnach darauf, dass das Gesetz die Erbfolgen schon gut regeln wird. „Hier können beste Freunde sehr schnell zu erbitterten Feinden werden,“ so Eberhard Lehmann. Vererbt wird zu 75 Prozent Bargeld, Bankguthaben und Wertpapiere. Immerhin 40 Prozent erbten eine Immobilie. Möglichst wenig soll nach Meinung von Befragten der Staat erhalten – und das tut er auch. Die Erbschaftssteuer betrug 2019 gerade mal 3 Milliarden Euro – weniger als die Tabaksteuer und 0,87 Prozent des Steueraufkommens.

Dr. Glaser geht in seinem Vortrag detailliert auf 14 Fehlerquellen ein, die in Erbauseinandersetzungen aus seiner anwaltlichen Sicht immer wieder auch zu gerichtlichen Streitigkeiten führen. Durch gute und rechtzeitige Information, Aufklärung und Beratung, so der Referent, könnte den Erben einiges an Ungemach erspart bleiben. Er beschreibt anhand anschaulicher Beispiele, dass die Meinung „Ich brauch doch kein Testament“ zu schwerwiegenden und ungewollten Folgen führen kann. Formverstöße und zu spät abgefasste Testamente passieren erstaunlich häufig. Testamente müssen vollständig handschriftlich abgefasst oder vom Notar beurkundet werden. Eindringlich warnt der Referent vor Erbengemeinschaften ohne „klare Spielregeln“. Die Unterscheidung zwischen dem Erben, also dem Rechtsnachfolger, und dem Vermächtnis, was einen vertraglichen Anspruch bedeutet, führt zu einigen Nachfragen aus dem Publikum. Gerade in Patchworkfamilien sieht der Referent die Gefahr, dass mangels durchdachter Gestaltung das Vermögen „ungeordnet“ übergeht. Hier können Vermächtnisse zugunsten der eigenen Kinder oder Regelungen zu Vor- und Nacherbschaft wichtig sein. Abschließend appelliert Dr. Glaser eindringlich an die Zuhörer: „Legen Sie Vorsorgemappen mit Vollmachten und Verfügungen an!“

Organisation und Text: Eberhard Lehmann, Foto: Susanne Lehmann

 

 

Matthias Erzberger – der uns als Reichstagsabgeordneter des Wahlkreises Biberach-Leutkirch-Waldsee-Wangen und als aufrechter Demokrat in Erinnerung bleiben soll

 

Für den Spurwechsel Ochsenhausen referierte am 25.10.2022 in einem hochinteressanten Vortrag Markus Geiger über Matthias Erzberger. Markus Geiger, ein Pädagoge Biberachs und des Seminars Weingarten konnte den Zuhörern als Historiker die Zeit vor und nach dem 1.Weltkrieg lebendig schildern. Er beschrieb anschaulich das, was Erzberger prägte: Die armen Verhältnisse der Kindheit, die starke Verwurzlung im katholischen Glauben, die Fremdheit als Schwabe im preußischen Berlin und die enorme Zivilcourage Erzbergers. Auch die Fehleinschätzungen, die Erzberger zu Beginn des 1. Weltkriegs unterliefen und sein späterer Wandel mit der Korrektur seiner Einstellung. Dieses Eingeständnis, diese Korrektur, zeigte eine menschliche Größe, die man heute auch gerne erleben möchte. Erzberger hat mutig Hass, Spott und Hohn in unvorstellbarem Ausmaß aushalten müssen und trotzdem als Finanzminister die desolaten Kriegsfinanzen geregelt (Steuerreform, die noch heute Grundlage unserer Steuergesetze ist), als fast alleiniger Vertreter des Deutschen Reichs den diktierten Friedensvertrag in Compiègne unterzeichnete (Dolchstoßlegende). In Biberach er hat mehrmals bedeutende Reden gehalten (Krone, Grüner Baum). Nach seiner Ermordung hat eine 30 000köpfige Trauergemeinde im kleinen Biberach von Matthias Erzberger Abschied genommen und ihm auf dem katholischen Friedhof seine letzte Ruhestätte gegeben.

 

Organisation, Text und Bilder: Marcelina Reichert

 
 
Rückblick zur Wanderung in Eisenharz
 
Am 21.09.2022 starteten 23 begeistere Spurwechsel Wanderer am Sportheim Ochsenhausen zu Fahrt nach Eisenharz. Bei sonnigem Herbstwetter führte der Wanderweg durch die schöne, ruhige Eisenharzer Moorlandschaft im Alpenvorland. Auf dem Weg luden 26 Schautafeln mit den Botschaften des bekannten Autors Saint-Exupery zur Inspiration ein. Ein kurzer Abstecher zum Isnyberg ermöglichte einen herrlichen Blick auf das Alpenpanorama.
Der Rundweg mit ca. 8 km führte wieder zurück zum Dorfplatz in Eisenharz von dort aus fuhr die Gruppe nach Leutkirch in die Kulturbrauerei am Bahnhof. Bei einer gemütlichen Einkehr konnten die Eindrücke ausgetauscht werden.
 
Organisation, Text und Bilder: Gerda Anderer
 

 

 

 

Radtour im Allgäu 

 

Am Mittwoch, 17.08.2022 traf sich bei idealem Radlwetter eine größere Gruppe von Spurwechslerinnen und Spurwechslern, um per Rad das Allgäu näher kennen zu lernen.

Nachdem die Fahrräder auf dem Parkplatz in Leutkirch, flächenmäßig die fünftgrößte Gemeinde Baden-Württembergs, abgeladen waren, gab es zunächst einige Hinweise für die Radtour. Dann fuhr die Gruppe auf einem schönen Radweg zum Hochwasserrückhaltebecken Urlau, das Urlau und Leutkirch vor Hochwasser schützt. Weiter ging es auf Radwegen und kleineren Straßen nach Isny. Hier gab es einige Erklärungen zum Schloss Isny, das der Kulturmittelpunkt der Stadt ist. Die dortige Kunsthalle wurde vom Isnyer Künstler Friedrich Hechelmann ausgestaltet und beinhaltet sein künstlerisches Werk (Wikipedia). Nach dem gemeinsamen Gang durch die Fußgängerzone wurde die Radtour über Neutrauchburg nach Argenbühl-Eisenharz fortgesetzt, das pünktlich zur Mittagszeit erreicht wurde. Auf dem Dorfplatz wurde gemütlich gevespert. Vor der Weiterfahrt gab es einige Ausführungen zur Geschichte Argenbühls. Danach führte die Tour auf guten Wegen über Eglofs nach Wangen, wobei die Gruppe schöne Aussichten auf die Voralpen- und Allgäulandschaft genießen konnte. In Wangen (kurzer Stopp am „Kopfwäsche-Brunnen“) wurde eine längere Kaffeepause eingelegt. Nachdem die Tour bisher meist bergab geführt hatte, begann nun auf einem Radweg der Anstieg in Richtung Leutkirch, der aber von der Gruppe trotz der hohen Temperaturen bravourös gemeistert wurde. In Tautenhofen wurde per Rad der steile Weg zur Autobahnkapelle Winterberg bewältigt. Die Gruppe genoss die herrliche Aussicht über Leutkirch und das Allgäu und besichtigte die im Jahre 2000 errichtete Kapelle, in der die Symbolik des Innenraums erklärt wurde. Anschließend waren es nur noch ein paar Kilometer zurück zum Parkplatz in Leutkirch, der von allen wohlbehalten, ohne Panne und in guter Stimmung erreicht wurde.

 

Organisation und Text: Christine und Uli Mebus

Fotos: Uli Mebus, Kurt Bitterle, Beate Hörnle

 

 

 

Bericht über die Sonnenkopftour am 3.August 2022

 

10 wackere Bergwanderer machten sich am vergangenen Mittwoch, bei herrlichem Wetter und hohen Temperaturen auf, um endlich mal wieder den Sonnenkopf zu besteigen.

Die Fahrt verlief bestens, bis es der Führerin einfiel, dass sie ihren Bergwanderern eigentlich noch das Allgäu von einer anderen Seite zeigen könnte. Kurzum entschloss sie sich, auf Abwegen zu den Hinterhöfen und herrlichen Bauerhäusern, die zur Begrüßung wunderschön mit Blumen geschmückt waren, einen kleinen Umweg in Kauf zu nehmen. Die Begeisterung der Wanderer war grenzenlos!

Endlich an der neuen Mautstelle angekommen, herrschte helle Aufregung, weil man sich ja mit dem neuen Apparat noch nicht auskannte und der Betrag für die Fahrt sich auf 7,-- € verdoppelt hatte. Andere Bergsteigerinnen äschoffierten sich, weil wir uns etwas ungünstig in die Reihe (1 Auto) der Wartenden eingereiht hatten. Als das überwunden war, fuhr man das kleine, kurvige Pass-Sträßchen hinauf zum Altstätter Hof. Aller Stress war bei dem wunderschönen Ausblick über das Illertal, über  das Retterschwanger Tal und dem großen Daumen mit Hindelanger Klettersteig vergessen. Auch die Hörnerkette mit den Hörnerdörfern und die Ochsenhausener Skihütte lagen da, wie auf einem Tablett serviert. Dahinter die Nagelfluhkette angefangen mit dem Hochgrat mit 7 Gipfeln bis zum Mittag bei Immenstadt. Es herrschte eine grenzenlose, klare Sicht.

 

Der erste Anstieg, voll in der Sonne, trieb manchem den Schweiß ins Gesicht. Aber bald kam Schatten und man wanderte flach über das Hühnermoos (eine kleine Moorwiese) erholte sich einigermaßen, bevor man den Hauptanstieg teils über Stufen, fast senkrecht hinauf zum Sonnenkopf-Kamm bewältigte. Dort erwartete uns eine Herde prächtiger Allgäuer Kühe mit Hörnern, die eifrig damit beschäftigt waren, mit ihren Ohren die vielen lästigen Mücken zu vertreiben.

Bald schon kam der Gipfelanstieg zum besonderen Sonnenkopf-Gipfelkreuz, das mit hölzernen Sonnenstrahlen geschmückt ist. Das Gipfelglück war überwältigend! Wir suchten uns etwas abseits einen Vesperplatz und genossen die mitgebrachten Köstlichkeiten. Zum Nachtisch machten wir uns über die Heidelbeeren her, die in rauhen Mengen vorhanden waren.

Gestärkt wagten wir uns auf den Abstieg, und manches Knie schlotterte so vor sich hin.

Bei der Einkehr im Altstätter Hof waren die Strapazen vergessen und wir ließen es uns bei Buttermilch, Heidelbeerkuchen, saurem Käs und Radler gut gehen. Dort bewunderten wir auch die riesigen Kuhglocken, jede anders und besonders gestaltet, die schon zum Almabtrieb hergerichtet waren.

 

Organisation und Text: Sieglinde Baumgardt, Bilder: Sonja Durach

 

 

Wanderung durch den Eistobel am 13.7.2022

 

Eine nette Gruppe Spurwechsler wanderte am vergangenen, heißen Mittwoch unter der 54 m hohen  Argentobelbrücke hindurch, und im weiteren Weg durch den Eistobel bei Isny-Maierhöfen und genoss die Kühle am Wasser.

Rauschende Wasserfälle und tiefe Strudellöcher, riesige Gesteinsblöcke und gewaltige Felswände beeindruckten die Wanderer auf dem etwa 3,5 km langen Weg. Eingerahmt von bis zu 130 m hohen Felswänden stürzt das Wasser der oberen Argen über mehrere Geländestufen talwärts. Hubert Wiest erfreute uns bei der Vesperpause mit seinen Albhornweisen, die auch im Tobel herrlich erklangen und mancher kühlte seine heißgelaufenen Füße im kühlen Wasser der Argen.

Am Ende des Tobels, nach einem wiederum steilen Aufstieg, erfreute uns im Schatten, ein kleiner Senioren-Kinder-Spielplatz mit einer Riesen-Holzschlange und anderen Attraktionen. Ein letzter Schluck aus der Pulle bereitete uns auf den heißen Rückweg zum Parkplatz hin. Wohlbehalten und verschwitzt kamen wir an und begaben uns sogleich in unser Terrassen-Kaffee im Schatten eines Landgasthofs und verwöhnten uns mit Eis, Kaffee und Kuchen.

Danke für diesen schönen erlebnisreichen Tag in netter Gesellschaft.

 

Organisation und Text: Sieglinde Baumgardt,  Fotos: Edgar Schneider

 

 

06.07.2022: Wanderung am Alpsee

 

Nachdem die für 22.06.2022 geplante Wanderung am Alpsee wegen schlechten Wetters abgesagt werden musste, fuhren 11 Spurwechsler am 06.07.2022 zum Alpsee, um die Wanderung bei schönem Wetter nachzuholen.

Die Wanderung begann mit einem kurzen steilen Anstieg in Richtung Zaumberg, der von Erläuterungen zum Alpsee unterbrochen wurde. Nach kurzer Zeit erreichte die Gruppe den Ort Zaumberg. Hier erfuhren die Teilnehmer, dass Zaumberg bereits im Jahr 1090 zu den Gütern des Klosters Weingarten gehörte und dass hier im 15. Jahrhundert noch unter der Weingartener Herrschaft eine erste Kapelle errichtet wurde; die heutige Kapelle ist dem Hl. Leonhard geweiht.

Weiter gings nun stetig leicht bergan, meist durch einen Wald, in Richtung Siedelalpe. Dort bog die Gruppe zum „Köpfle“ ab, mit 1024 m der höchste Punkt der Wanderung. Hier wurde eine längere Mittagspause eingelegt und die herrliche Aussicht über den Alpsee und die angrenzende Landschaft genossen. Anschließend wanderten die Spurwechsler immer bergab, zunächst entlang eines Panoramawegs und dann durch eine Kuhweide hindurch zur Alpe Schönesreuth, in der die Gruppe bei Kaffee und Kuchen, verbunden mit einer wunderschönen Aussicht, unter einer schattigen Eiche ebenfalls eine längere Pause einlegte.

Danach ging die Gruppe die restlichen Höhenmeter hinab zum Alpsee und wanderte am See entlang zum Parkplatz zurück. Eine schöne und von fröhlicher Stimmung geprägte Wanderung war zu Ende.

 

Organisation und Text: Christine und Uli Mebus         Fotos: Uli Mebus

 

Weitere interessante Berichte mit Bildern findet Ihr auf der Seite "Nachlese" (linke Spalte)